Schnepfau im Bregenzerwald

Quarantäne für Arlberg-Skifahrer

Nach einer Häufung von Infektionsfällen in der Arlberggemeinde Lech – fünf Personen aus dem Ort sind positiv getestet worden – hat die Landesregierung die Region Arlberg unter vollständige Quarantäne gestellt. Darüber haben am Dienstagmittag (17. März 2020) Landeshauptmann Markus Wallner, Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und Sicherheitslandesrat Christian Gantner in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz informiert. „Niemand darf die Region betreten oder verlassen“, sagte der Landeshauptmann. Eine Ausnahme bilden Personen, welche die Grundversorgung in den Ortschaften sicherstellen.

Konkret von der Quarantäneanordnung umfasst sind die Gemeinde Lech, die Lecher Ortschaft Zürs, die Gemeinden Warth und Schröcken sowie die Ortschaft Stuben in der Gemeinde Klösterle.

Personen, die sich in den letzten vierzehn Tagen etwa zum Schifahren in einer der genannten Gemeinden aufgehalten haben, werden von Landeshauptmann Wallner aufgefordert, sich jetzt eigenständig in Quarantäne zu begeben. „Dies ist nicht freiwillig, sondern die Personen sind verpflichtet, das zu tun“, macht er deutlich. Die Quarantänezeit beginnt mit dem Tag des Aufenthalts in der Region. Betroffene sollen das auf der Homepage des Landes (www.vorarlberg.at/corona) bereitstehende Kontaktformular ausfüllen. „Danach ist den Anweisungen per Email oder Telefon zu folgen“, erklärt die Gesundheitslandesrätin. Von der verordneten Isolation ausgenommen sind lediglich Personen, die in kritischen Bereichen der Infrastruktur im Land arbeiten. Dazu zählen beispielsweise Spitalsbedienstete oder auch Einsatzkräfte von Blaulichtorganisationen.

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